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08 Mai 2018

Big Data – So steigerst Du damit Deinen Umsatz

Big Data steht für die unfassbar große Menge an Daten, die aus digitalen Quellen und Inhalten stammt und gesammelt werden kann. Big Brother ist watching you: Genau das stimmt, wir alle sind gläsern und wir hinterlassen jeden Tag Spuren im Internet: Interessen, Verhalten, Herkunft, Geschlecht, Alter…nicht erst seit Facebook werden Daten über Internetuser gesammelt und ausgewertet. Erfahre in diesem Beitrag mehr zum Thema. 

Nutze‘ die Informationen, die du über deine Kunden hast, um deinen Content und deinen Online-Shop zu optimieren und somit mehr Umsatz zu generieren. Du musst nur wissen, auf was du alles achten musst. Zugegeben, es gibt eine wirklich große Anzahl an Daten, aber es können trotzdem drei Datentypen identifiziert werden, die dir in der Optimierung deiner Strategie besonders helfen werden, nämlich demografische, verhaltensbezogene und interaktionale Daten.

Demografische Daten

Dieser Datentyp verrät dir mehr zum “Wer”: Wer sind eigentlich deine Kunden? Sehr viele Online-Händler gehen davon aus, dass sie 100% wissen, wer die Zielgruppe ist, doch ein Blick auf die demografischen Daten zeigt sehr oft ein anderes Bild.

Es ist essenziell zu wissen, wie alt deine Kunden sind. Sind deine Kunden eher männlich, oder überwiegen weibliche Kunden? Gibt es eine Tendenz, was den Wohnort der Kunden angeht? Welche Charakteristiken gibt es? Demografische Daten ermöglichen dir einen intensiven Einblick in das Nutzerverhalten.  

Zu den demografischen Daten zählen u.a.:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Wohnort
  • Interessen
  • Familienstand

In der Regel gibt es bei Online-Shops eine ganz bestimmte Altersspanne, die besonders kaufstark ist und dir den größten Umsatz bringt. Auf diese Menschen solltest du in deinem Content Marketing stärker eingehen.

Verhaltensbezogene Daten

Dieser Datentyp verrät dir mehr zum “Was”: Was haben die Nutzer bzw. Kunden in deinem Online-Shop genau gemacht? Welche Seiten bzw. Produktseiten werden am meisten besucht? Ohne einen Blick in die echten verhaltensbezogenen Daten, wird meistens nur geraten, was die Kunden genau machen und interessiert.

Zu den verhaltensbezogenen Daten zählen u.a.:

  • Bestellungen
  • Zahlungen
  • Downloads
  • Transaktionen
  • Häufigkeit der Besuche

Durch diese Art von Daten kannst du Bestell-Historien zusammenfassen, ganz genau analysieren, welche Downloads bei deinen Kunden am besten ankommen und welche Produkte am meisten bestellt werden. Leite daraus Optimierungen für deine Produkte ab und für die Erstellung deines Contents. Deine Kunden downloaden sich immer die gleiche Art von Checkliste zu ähnlichen Themen? Dann solltest du diese Info nutzen und mehr Downloads zu diesen Themen erstellen, es scheint eine große Relevanz für die Kunden zu haben.

Interaktionale Daten

Dieser Datentyp verrät dir mehr zum “Wie”: Wie interagieren die Nutzer bzw. Kunden mit dir und deinem Online-Shop? Über welche Kanäle bekommst du Traffic?

Zu den interaktionalen Daten zählen u.a.:

  • Webseitenklicks
  • E-Mails
  • Social Media
  • Direkter Zugriff

Erfolgreiches Content Commerce, verlangt eine optimale Content-Strategie. Dafür musst du genau wissen, auf welche Art und Weise die Menschen mit dir und deinem Online-Shop interagieren. Wie viel Traffic bekommst du aus deinen E-Mails? Wie viele Klicks machen die Nutzer im Durchschnitt?

Interessant für dich zu wissen ist auch, über welche sozialen Netzwerke der meiste Traffic kommt. Ist es wirklich Facebook oder doch vielleicht Twitter? Die meisten gehen gerne nach Gefühl und raten, doch Messen ist viel sicherer, als Raten. Interaktionale Daten verraten dir auch, ob dein Online-Shop direkt angesteuert wird, also ob deine URL direkt eingeben wird. Direkte Zugriffe sind ein gutes Zeichen, dein Online-Shop hat eine hohe Relevanz, da er direkt aufgerufen wird.

Daten sind unfassbar viel wert, jedoch nur, wenn du sie richtig interpretierst und Handlungen ableitest. Also geh‘ das Thema Big Data richtig an…du weißt ja jetzt, worauf du achten musst!