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09 Mrz 2018

Content Curation – So geht’s richtig

Unternehmer stressen sich manchmal, weil sie mit der Erstellung von Content überfordert sind. Dabei musst du nicht jeden einzelnen Content selber erstellen. Es gibt eine Unmenge an Informationen im Internet, diese musst du durchforsten und anschließend die besten und nützlichsten Informationen für dein Publikum raussuchen.

Das nennt man Content Curation. Dabei kannst du immer noch deine Fachkenntnis zeigen, weil du Informationen hervorhebst, die wertvoll, präzise und nützlich für deine Kunden sind. Content Curation erfordert viel Zeit und Bemühungen, dies darfst du nicht vergessen. Manchmal dauert es genauso lange, wie den Content selber zu schreiben. Doch keine Sorge: Nach und nach kommt die Übung und du sparst mit Content Curation viel Zeit!

Content kuratieren

Wenn du Content kuratierst, nimm‘ Elemente die andere schon erstellt haben und teile diese mit deiner Zielgruppe. Wenn richtig gemacht, kann das sehr nützlich sein. Der wichtigste Aspekt ist, dass du auf den Eigentümer des Contents richtig verweist, welchen du gerade teilst. Falls du das unterlässt, ist das ein Plagiat und du kuratierst keinen Content. Du musst dir Content Curation wie ein Thesenpapier vorstellen, für das du Informationen sammelst. Du präsentierst die Ideen von anderen deiner Zielgruppe, aber verweist in den Fußnoten, Endnoten oder in der Bibliografie auf den ursprünglichen Eigentümer.

Content Curation hat verschiedene Vorteile, einige davon werden nachfolgend thematisiert.

  • Du kannst der Zielgruppe nützliche Informationen zur Verfügung stellen

    Wenn du gut kuratierten Content teilst, ist das für deine Kunden von Vorteil. Du bist der Experte und weißt, welche Informationen die wichtigste Bedeutung haben. Du selber entscheidest, welche Informationen du aussuchst und zur Verfügung stellst.
  • Du kannst Kosten für die Erstellung sparen

    Content, den du kuratierst, wurde schon erstellt. Du findest einfach nur die Informationen, die verfügbar sind und stellst diese zusammen. Wenn du kein Budget zur Verfügung hast, kann dir das sehr helfen.
  • Du kannst Zeit sparen

    Es kostet Zeit, wertvollen Content zu erstellen. Wenn du kuratierten Content benutzt, sparst du dir die Erstellungszeit und kannst die Zeit für andere Sachen nutzen.
  • Du kannst dich oder dein Unternehmen als Trendsetter positionieren

    Wenn Menschen anfangen sich darauf zu verlassen, dass du wertvolle Informationen teilst, werden diese dich als Trendsetter ansehen. Du wirst bekannt dafür sein, dass du wichtigen Content teilst, der unbedingt gelesen und genutzt werden muss. Genau das hilft dir dich als Experte in der Branche zu positionieren.

 Auch wenn diese Methode viele Vorzüge besitzt, sollte man sich auch der Nachteile bewusst sein:

  • Du musst vorsichtig sein und die geteilten Informationen belegen können. Du kannst nicht automatisch davon ausgehen, dass der von dir geteilte Content, auch wirklich fehlerfrei ist. Denke daran, dass der kuratierte Content dein Unternehmen bzw. Marke widerspiegelt. Auch wenn du auf den eigentlichen Urheber hinweist (solltest du immer machen), bist du selber für das Teilen der Informationen verantwortlich. Wenn sich einer deiner Kunden beschwert oder einen Fehler im Content findet, musst du darauf eine Antwort geben. Darüber musst du dir im Klaren sein und sicher stellen, dass die geteilten Informationen fehlerfrei sind.
  • Es braucht Zeit, Content gut zu kuratieren. Content zu kuratieren benötigt weniger Zeit, als ihn selber zu erstellen, jedoch kannst du das nicht planlos machen oder einfach nebenbei. Es muss stets daran gedacht werden, dass der Content deiner Marke bzw. Unternehmen nützlich sein soll. Du musst dir Zeit nehmen, um den Content vernünftig zu recherchieren. Auch wenn du den Content nicht selber erstellt hast, solltest du diesen selbstsicher teilen können.
  • Du bietest dem Urheber des Contents eine Plattform. Indem du den Content eines anderen teilst, bietest du dieser Person oder Organisation eine Plattform. Davon kannst du profitieren, aber das könnte deine Kunden gleichzeitig auch zu einem konkurrierenden Unternehmen oder Organisation führen. Wähle somit mit Bedacht die Quelle des Contents aus und stelle sicher, dass du auf keinen Mitbewerber aufmerksam machst.

Hast du schon Content kuratiert? Probiere es doch mal aus! Es gibt viele Tools, mit denen du das machen kannst. Ein Tool ist Feedly. Erfahre in unserem YouTube-Video, wie du damit Content kuratierst!