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Inbound Marketing und Content-Marketing

Die Begriffe „Inbound Marketing“ und „Content-Marketing“ werden von vielen Personen fälschlicherweise synonym genutzt. In diesem Artikel erfährst du aber, was genau Inbound Marketing und Content-Marketing ist und in welcher Beziehung diese Marketingmethoden zueinander stehen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Content-Marketing?

Content-Marketing ist eine Marketingmethode mit dem Ziel, Besucher und Kunden durch das Erstellen von Inhalten zu generieren. Inhalte können in der Form von Text, Video, Bild und Audio erstellt und auf der eigenen Website oder auf fremden Websites veröffentlicht werden.

Neben der Erstellung von Inhalten ist ein weiterer essenzieller Teil von Content-Marketing die Bewerbung der erstellten Inhalte. Dies erfolgt in der Regel durch Bekanntmachung auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter, über Newsletter des Nutzers und durch Outreach-Kampagnen. Inhalte, die gute Ergebnisse liefern, können außerdem über bezahlte Werbeanzeigen beworben werden (zum Beispiel auf Facebook, Google und LinkedIn).

Wichtig für erfolgreiches Content-Marketing ist das Erstellen von Inhalten, an welchen die Zielgruppe interessiert ist. Um dies zu erreichen, ist eine umfangreiche Zielgruppenanalyse anzuraten, bevor erste Inhalte erstellt werden.

Was ist Inbound Marketing?

Inbound Marketing zielt darauf ab, Aufmerksamkeit durch das Bereitstellen von wertvollen Erlebnissen zu generieren. Nehmen wir zum Beispiel an, du hast einen Smoothie-Stand an einer Hauptstraße. Das Gegenteil von Inbound Marketing (Outbound Marketing) wäre, wenn du an Fußgänger Flyer verteilen, welche dein Smoothie-Angebot bewerben. Inbound Marketing wäre, wenn du deinen Stand wie einen Informationsstand über die Vorzüge von gesunden Smoothies aufzeigst. Du kannst zum Beispiel über die gesundheitlichen Vorteile von bestimmten Gemüse- und Obstkombinationen berichten. Auf diese Weise zieht dein Stand automatisch das richtige Zielpublikum an. Anschließend, ist nicht viel Überzeugung nötig, um Besucher vom Kauf eines Smoothies zu überzeugen.

Die Content-Marketing-Methode nutzt die Macht der Worte, um neue Besucher und Kunden zu gewinnen. Inbound-Werbung strebt nach einem ansprechenden Erlebnis, das dein Publikum für dein Angebot interessiert.

Was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Inbound Marketing und Content-Marketing?

Eventuell denkst du jetzt, dass sich Content-Marketing und Inbound Marketing sehr ähnlich anhört – und damit hast du recht. Der Grund ist: Content-Marketing ist ein Teil von Inbound Marketing. Inbound Marketing ist also die übergeordnete Kategorie von Content-Marketing. Das heißt, Content-Marketing ist zu 100 % Inbound Marketing (wobei Content-Marketing ebenfalls mit Outbound Marketing kombiniert werden kann). Inbound Marketing ist allerdings nicht zu 100 % Content-Marketing (da es weitere Marketingmethoden gibt, die zu Inbound Marketing gezählt werden).

Hier einige Unterschiede:

  • Im Gegensatz zum Content-Marketing stellt Inbound Marketing in der Regel das „größere Bild“ dar.
  • Beim Content-Marketing geht es mehr um den Umsatz. Das Erstellen von hilfreichen und/oder unterhaltsamen Material, das das Zielpublikum anspricht.
  • Inbound Marketing bezieht sich auf den gesamten Prozess der Umwandlung eines potenziellen Kunden in einen zahlenden Kunden, sobald dieser auf einer Website oder Landing-Page angekommen ist.
  • Content-Marketing wird gezielt dafür eingesetzt, um potenzielle Kunden anzuziehen und sie auf die Webpage oder Landing-Page zu führen. Hier wird SEO oder Social-Media eingesetzt.

So kannst du Inbound-Marketing und Content-Marketing für dein Unternehmen einsetzen

Du hast bestimmt schon von der „Kundenreise“ oder „Buyers Journey“ gehört. Die Buyers Journey ist eine Reihe von Phasen, die Menschen durchlaufen, bevor sie bei dir kaufen. Du kannst nicht einfach jemanden fragen, den du nie vorher gesehen hast, dich zu heiraten.

Der potenzielle Kunde muss dich erst kennenlernen und dieser Prozess umfasst das Verstehen deines Produkts oder deiner Dienstleistung, das Kennenlernen deines Unternehmens und die Überzeugung, dass du der beste Anbieter bist.

Die drei Phasen, die ein potenzieller Kunde auf seiner Reise durchläuft, sind:

  1. Das Bewusstsein: „Ich habe ein Problem oder einen Wunsch.“
  2. Die Überlegungen: „Wie könnte ich dieses Problem lösen?“
  3. Die Entscheidung: „Ich glaube, dieses Angebot löst mein Problem am besten.“

Der erste Eindruck zähl! Stell sicher, dass alle potenziellen Kunden wissen, wer du bist und wofür dein Unternehmen steht. Nur wenn du sie auf dich aufmerksam machst, können sie auch dein Angebot als Lösung beachten.

So kannst du ganz einfach potenzielle Kunden anziehen

Es geht immer darum, dass der Kunde im Mittelpunkt steht. Du planst, welche Inhalte er sehen wird und wie du ihn auf dich aufmerksam machst.

Um einen sinnvollen und erfolgreichen Inbound-Ansatz zu entwickeln, solltest du dir zunächst die folgenden Fragen stellen:

  • Vor welchen Herausforderungen (Problemen) steht meine Zielgruppe?
  • Was ist das Ziel meines perfekten Kunden?
  • Warum haben meine idealen Verbraucher ihre Ziele noch nicht erreicht?
  • Womit beschäftigt sich meine Zielgruppe am meisten?
  • Welche Probleme kann ich schnell und einfach mit meinem Content lösen?

Die Art der Inhalte, die du veröffentlichst, hängt von deinen Vorlieben ab. Wenn du zum Beispiel Blogartikel schreibst, ist das eine Möglichkeit Traffic für Suchmaschinenergebnisse generieren. Um diesen Traffic zu generieren, solltest du deine Artikel für die SEO optimieren. Bei diesem Optimierungsprozess gibt es viele Aspekte, auf die du achten solltest. Darunter gehören Schlüsselwörter und Tags, damit sie bei der Suche auf Google oder anderen beliebten Plattformen auftauchen.

Bewerte dein Performance-Marketing: Wie erfolgreich ist dein Inbound-Prozess bis jetzt?

Einer der wichtigsten Schritte bei der Umsetzung einer Inbound-Marketing-Kampagne ist ihre Optimierung. Das bedeutet, dass du wichtige Leistungsindikatoren (KPIs) erheben und anhand dieser Zahlen sehen musst, wie erfolgreich deine Bemühungen waren. Zum Beispiel gibt es eine Klickrate oder eine Konversionsrate, die das Engagement der Nutzer/innen mit Inhalten im Vergleich zu anderen Interaktionsarten innerhalb dieses Systems messen. Das heißt, sie geben Aufschluss darüber, was am besten funktioniert und wo du die potenziellen Kunden engagieren kannst.

Fazit: Es geht nicht um Content-Marketing vs. Inbound-Marketing

Content-Marketing ist also eine Methode, deine festgelegten Inbound-Marketing-Ziele zu erreichen. Konkret bedarf Inbound-Marketing neben Content jedoch noch weitere Maßnahmen, um aus deinen potenziellen Kunden tatsächlich einen Lead zu generieren. So zum Beispiel Kontaktformulare, Analyse-Tools oder auch Tools zur Automatisierung von Prozessen. Erst dann kannst du die volle Wirkung von Inbound-Marketing ausschöpfen.

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Über Sven Umlauf

Wie baut man Bedarf und vor allem Vertrauen bei Menschen über das Internet auf und bewegt sie dazu, eine Entscheidung zu treffen? Diese Frage beantworte ich jeden Tag für alle die, die etwas online „verkaufen“. Einen Termin, ein Produkt, ein Ticket, eine Dienstleistung. Ich konzentriere mich darauf, was wirklich funktioniert im Digitalvertrieb, darauf, was wirklich die Conversion erhöht.

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